Konzept-Installation

In diesem Kapitel beschreibe ich das Konzept der verbauten KNX Komponenten. Auch das Konzept für die Leerrohraufteilung und Leitungsführung wird dargestellt.


KNX Geräte

Bei der Installation von KNX-Geräten gibt es generel zwei verschiedene Umsetzungen.

Hierzu zählt die zentrale Installation der Geräte in einem Unterverteiler. Die Verbraucher werden über Leitungen mit den KNX Geräten verbunden.

Bei der dezentralen Variante befindet sich das KNX Gerät direkt am Ort des Geschehens. Der Vorteil liegt darin, das ein geringerer Verkabelungsaufwand besteht und eine höhrer flexibilität gewährleistet wird. Bei Schaltaktoren ist ein eventueller Nachteil, das die Schaltgeräusche wahrgenommen werden können.


Zentral

  1. Schaltung von Steckdosen / sonstige Verbraucher
  2. Schaltung und dimmen von 230V Lampen

Hier die Vor- und Nachteile bei Zentral verwendeten Geräten:

Vorteile:

  • Günstig durch die Verwendung von Mehrfachaktoren
  • Einfache Wartung bei Störungen
  • Geringere Anzahl an KNX Teilnehmer durch Mehrfachaktoren

Nachteile:

  • Erhöter Verdrahtungsaufwand

Dezentral

  1. Dimmen von Lampen die mit Kleinspannung betrieben werden
  2. Heizungsaktoren
  3. Raumcontroller bzw. Raumtaster
  4. Präsensmelder
  5. Bewegungsmelder (Außenbereich)
  6. Rauchmelder (Vernetzung über KNX Modul)
  7. Schalosjeaktor mit Eingängen für Fensterstatus (dezentral zur Leitungs und Verdrahtungs minimierung)

Hier die Vor- und Nachteile bei dezentral verwendeten Geräten:

Vorteile:

  • Geringerer Verdrahtungsaufwand
  • Erhöhter Funktionsreichtum bei KNX Geräten (z.B. im Vergleich zu einem konventionelen Bewegungsmelder der mit einem KNX Eingangsmodul ausgelsesn wird)

Nachteile:

  • Bei Schaltaktoren können Schaltgeräusche wahrgenommen werden
  • Höhere Kosten im Vergleich zu Mehrfachaktoren
  • Diagnose und Wartung schwieriger

Leitungskonzept

Damit die Leerrohranzahl zum zentralen Unterverteiler nicht ausufert habe ich folgendes Verlegekonzept umgesetzt.

Decke

In der Decke werden drei verschiedene Gerätetypen plaziert. Dies sind zum einen die Lampen, die Präsensmelder und die Rauchmelder.

  • Lampen
    • Leerrohr von Bewegungsmelder
      • mit folgenden Litzen: PE, N, L (Dauerstrom), L(Geschaltet)
    • Holdosen werden nur bei Deckenstrahler verbaut
      • Flour
      • Küche
  • Präsensmelder
    • Leerrohr von Unter Vertieler (UV)
      • mit folgenden Litzen: PE, N, L (Dauerstrom), L(Geschaltet)
      • mit KNX Busleitung
    • Holdose in Betondecke
  • Rauchmelder
    • Leerrohr von Bewegungsmelder
      • mit KNX Busleitung
    • Holdose in Betondecke

Wand

Für die Wandverkabelung werden pro Raum 2 Leerrohre verwendet. In einem sind die Litzen und die KNX-Busleitung und im zweiten Leerrorh sind Ethernet oder Sat Kabel.

Leerrohr 1

In diesem Leerrohr werden die Stromführenden 230V Litzen geführt und eine KNX Busleitung.

  • Steckdosen
    • 1Litze für Dauerstrom
    • 1Litze für Nachabschaltung
    • 1Litze für Beleuchtung
  • Raumtaster
    • KNX-Taster
  • Beschatungsaktor
    • 1Litze für Beschatungsaktor
    • KNX-Aktor

Leerrohr 2

  • Netzwerkleitungen
  • SAT Kabel

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